7. Lauf für Stuttgart am 21.10.2010 – Großkundgebung am 23.10.2010 auf dem Schloßplatz

100, 1000, 3000, 3000, 4000, 5000! Das sind die von der Polizei bestätigten Teilnehmerzahlen der letzten Läufe für Stuttgart. Weiter geht es am kommenden Donnerstag, 21.10.2010 natürlich mit Lauf und Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz und einer Reihe interessanter Redner.

Am 23.10.2010 findet dann die erste Großkundgebung auf dem Stuttgarter Schloßplatz statt. Start wird voraussichtlich um 15 Uhr sein, die Rednerliste ist in Arbeit.

Bitte beide Termine dick im Kalender anstreichen und dabei sein!!!

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48 Antworten zu 7. Lauf für Stuttgart am 21.10.2010 – Großkundgebung am 23.10.2010 auf dem Schloßplatz

  1. Ferry Wittchen schreibt:

    Und nach der gelungenen Demonstration auf dem Rathausplatz ging es zum Hauptbahnhof….zu den „Gegnern“ im Bereich des abgerissenen Nordflügels, Demo-Wand, Info-Zelt, etc. Wir wollten Gespräche, und wir bekamen sie ! Ich war etwa zwei Stunden da und erlebte
    – Informationen
    – Emotionen
    – echtes aufeinander Zugehen
    – Zuhören !
    – Ernsthaftigkeit
    also: Überraschung. Das Aufeinandertreffen empfand ich viel friedlicher als erwartet. Es kam, fand ich, sogar teilweise eine gelöste, entspannte Atmosphäre auf. Merkwürdig? Ja, vielleicht müssen wir alle jetzt mal Luft holen. Schlecht wäre dies nicht, auch für die gesamte Stimmung in unserer Stadt.

    • arkay schreibt:

      Das finde ich bemerkenswert, wenn das die zarte Pflanze des echten freundlichen Dialogs ist ist es wirklich positiv. Im übrigen sollten wir bei aller Ernsthaftigkeit nicht verkrampfen und uns, Gegner und Befürworter, daran erinnern dass wir uns in dieser Region wohlfühlen können. Die überraschend gute wirtschaftliche Entwicklung macht uns das Leben leicht. Optimismus ist jetzt angesagt und wichtig.

  2. karl-christian hausmann schreibt:

    Schöner Erfolg, Glückwunsch. Ganz wichtig sind die guten Redner. Sie müssen Sachargumente vortragen können und begeistern.
    Ich mag Pfarrer Bräuchle, aber diese Art zu reden, sollte möglichst kurz sein. Das wissen wir schon jetzt: Wir sind Stuttgart.. etc
    Wir sollten K21 auseinandernehmen und die ganzen Argumente der Gegner eins nach dem anderen mit Argumenten widerlegen. Das die Tunnel nicht groß genug sind, die Haltezeiten der Züge zu kurz etc. All das dumme Zeug..

    • Alexander Rostert schreibt:

      Gute Idee, ich hätte da auch einiges beizutragen, aber dazu bräuchte man dann wohl eine Großleinwand vorm Rathaus. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Nur mit Worten kann man gewisse Sachverhalte zwar auch schildern, aber selbst interessierte Laien werden da rasch nur noch „Bahnhof“ 😉 verstehen, selbst wenn man es entsprechend aufbereitet. Was glauben Sie, warum viele Gegner Gegner wurden – und es trotz aller Informationsmöglichkeiten auch bleiben? Eines der Haupt-Kommunikationsprobleme bei S21 ist und bleibt ein schlichtes Verständnisproblem, und das liegt natürlich an der unvermeidlichen Komplexität der Materie. Die 15 Jahre Planung sind ja nicht ganz zufällig.

  3. Volker Schelzel schreibt:

    @Chris und die anderen Läufer: konnte zwar heute leider nicht dabei sein, auf den Fotos sah es aber wieder aus wie letzte Woche. Daher meine Bitte: könntet Ihr Euren Schwung nach dem Joggen ab dem Staatstheater auf Fußgängertempo reduzieren. Ich meine, wirklich reduzieren, dass wir Fußgänger Euch nicht immer im halben Laufschritt folgen müssen und die Demo nicht so auseinandergezogen wird? Denke eh, dass eine Demo eher langsam von sich gehen sollte, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wir machen doch kein Wettrennen zum Marktplatz.

    • Peter C. Gerlach schreibt:

      Hallo Volker,

      das von Dir angesprochene Problem ist bekannt. Wir haben versucht, als Ordner darauf zu reagieren und sind diesmal vorneweg gelaufen, um das Tempo zu bestimmen und entsprechend zu reduzieren. Es hat auch ziemlich gut geklappt. Beim nächsten Mal sind wir noch besser vorbereitet. Natürlich gibt es immer einige, die sich für besonders wichtig halten oder vielleicht auch einfach nur ausgekühlt sind und deshalb an uns vorbei und schneller laufen. Dann gewinnt auch der Zug eine gewisse Eigendynamik. Es ist nicht ganz so einfach, darauf zu reagieren und allzu restriktiv wollen wir auch nicht sein, denn schließlich darf auch bei der Rettung der Demokratie der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir sehen uns nächsten Donnerstag !

  4. Walter Speidel schreibt:

    Toll, wie das jetzt auf einmal läuft, Glückwunsch! Diesmal konnte ich aus terminlichen Gründen leider nicht mitmachen, aber am 21. bin ich mit ca. 10 bis 15 Gesinnungsfreunden (denkenden Menschen) aus Ebersbach/Fils wieder dabei. Also: 5010 – 5015 sind schon mal gebucht!
    Wir hätten gerne für unsere eigene Aktion am 30. Oktober 100 der schönen weißen S21-Luftballone (gegen Spende, versteht sich). Wie kann man das steuern, wie komme ich an Euch ran? Könnt Ihr das am Stand deponieren zur Abholung um 19.15 Uhr?
    Ich freue mich drauf!

  5. Petra Kleemann schreibt:

    Gratulation für das Engagement.
    Ich konnte gestern leider wegen einer Erkältung das erste Mal nicht dabei sein, bitte weiter so, bis zum 21.und bis zum 23.10.

  6. Anette Kenntner schreibt:

    Großdemo am 23. Oktober find ich klasse, da können auch mal die dabei sein, die donnerstags nicht können. Ich würde mir jedoch wünschen, dass es keine parteipolitische Veranstaltung mit Rednern von der CDU wird. Und noch was: Es wäre mal schön, wenn nicht immer nur die Männer die großen Reden schwingen würden, so wie bei den S21-Gegnern. Schließlich gibt es ja auch noch die andere Hälfte der Bevölkerung.

    • Marion Furtwängler schreibt:

      Guten Morgen Anette,

      DAS mit der anderen Hälfte der Bevölkerung habe ich auch schon mehrmals moniert. 🙂 Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass auch in all den bestehenden Diskussion-Foren – sei es auf Facebook, sei es auf Xing – Frauen da eher in der Minderheit sind. Ich schreibe mir auf Xing die Finger wund gegen all die Männers. Wobei ich anmerken möchte, dass es äußerst höflich zugeht und mir gegenüber keinerlei Beleidigungen zu bemerken sind.
      Was meinst Du, wäre so etwas wie eine „Frauen für die Zukunft“ eine Idee? 🙂 Allerdings OHNE den Verweis auf Gleichberechtigung und derlei Gedöns. Eher vor dem Hintergrund, dass Frauen eine andere Sicht auf die Dinge haben und nunmal eher emotional sind.
      Wären mehr Damen präsent, wäre unsere „Sache“ einfach authentischer und gerade die weibliche Bevölkerung könnte sich dann eher mit S21 identifizieren.
      *Baugefühlmodus aus*

      Leider konnte ich gestern nicht dabei sein, und auch nächsten Donnerstag stehen elterliche Schulpflichten auf dem Kalender. Aber am Samstag….da werde ich auf alle Fälle dabei sein.

      Herzliche Grüße
      Marion

    • Peter Dieterich schreibt:

      Ich wünsche mir ebenfalls keine parteipolitischen Veranstaltungen. Andererseits gehören die Politiker, die den Entscheidungsprozess über die Jahre hinweg begleitet haben und die letztlich die Entscheidung für S21 herbeigeführt haben ja gerade zu den Menschen, die die beste Sachkenntnis über das Thema mitbringen. Ich finde es daher sinnvoll, Sie als Redner einzuladen. Da bei dieser Veranstaltung Politiker unterschiedlicher Parteien zu Wort kommen, sehe ich momentan auch nicht die Gefahr einer parteipolitischen Veranstaltung.

  7. T.Eckert schreibt:

    die Donnerstagsdemo ist zweifellos ein großer Erfolg, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Zwei Dinge möchte ich jedoch hierzu bemerken:
    1) Die Kundgebung gestern war in Teilen zu ‚folkloristisch‘. Wir brauchen versierte, in der Sache kompetente Redner, die wie z.B. gestern Prof. Faiß, letzte Woche Susanne Offenbach oder Prof. v. Holst! Insbesondere aus dem nichtpolitischen kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich.
    2) Die Zugänglichkeit zu Buttons und Aufklebern sollte verbessert werden (Gestern gab es an den Ständen zum wiederholten Male keine Aufkleber mehr). Ich werde in der Stadt andauernd von Passanten auf meinen Button/Autoaufkleber angesprochen, die jedoch nicht wissen, woher sie das Material beziehen können.
    Die Zustimmung für S 21 ist nach meiner Beobachtung viel größer als wir meinen – ihre Präsenz muß jedoch verstärkt und tagtäglich im öffentlichen Raum sichtbar werden! Die Bereitschaft der ’schweigenden Mehrheit‘, ihre Zustimmung zu zeigen, wächst.

  8. A. Lichtenauer schreibt:

    Wir sind Stuttgart – dieser Slogan hat Charme und trifft den Kern der Sache sehr gut. Es wird Zeit, dass die Befürworter sich melden. Die Demo am 14.10 hat den Teilnehmern, auch mir, aufgezeigt, dass wir – ein jeder von uns gefordert ist. Wir müssen so weitermachen. Es kann nicht angehen, dass, wie vor 30-40 Jahren, die Bürgersteige in Stuttgart ab 20:00 wieder hochgeklappt werden. Offene und ehrliche Information – keine Propaganda und Agitation – nur so kann es funktionieren. Macht weiter so – ich bin dabei.

  9. Uwe schreibt:

    Besonders gefreut habe ich mich über die Rede von Prof. Stefan Faiß, Mitglied des Kreisvorstandes der Grünen in Esslingen, der Stuttgart 21 klar befürwortete und es ausdrücklich als ökologisches Projekt bezeichnete. Seine Rede lässt hoffen, dass es bei den Grünen noch mehr Mitglieder gibt, welche keine Scheuklappen vor großen Verkehrsprojekten haben, nur weil sie eben groß sind und große Summen Geldes kosten. Wir müssen Wege finden, um in unserer dicht besiedelten und hochindustrialisierten Region ökologisch verträglich leben und arbeiten zu können, und Stuttgart 21 ist ein Schritt in diese Richtung. Ich verstehe, dass viele Grüne, die ja zunächst einmal Anhänger eines alternativen Lebensstils sind und deswegen Großtechnik, Großprojekte und Großkonzerne ablehnen, sich damit schwertun. Aber die 5 Millionen Einwohner der Region Stuttgart können nicht alle zu Ökobauern, Greenpeace-Campaignern und alternativen Kleinunternehmern werden. Wir werden auch in Zukunft ohne industrielle Massenproduktion und Exportwirtschaft nicht auskommen. Dieses nicht nur sozialverträglich, sondern auch umweltverträglich zu gestalten, ist unser wichtigstes politisches Thema. Eigentlich wäre es DAS Betätigungsfeld für eine moderne Sozialdemokratie, doch die SPD in Baden-Württemberg ist auf dem besten Wege, sich vollends selbst zu zerlegen. Umso wichtiger, dass die Grünen ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und mithelfen, den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen.

    • Uwe schreibt:

      Hier der Link zur Rede von Prof. Stefan Faiß auf YouTube:

      Sehenswert! Solche Leute machen Hoffnung, dass doch noch alles gut wird.

      Grüßle
      Uwe

  10. GerneLäufer schreibt:

    Was ist denn nun mit der Friedenspflicht? Finden unsere Demo’s jetzt nicht mehr statt?

    Grüße, Kalle

    • chrislist schreibt:

      Jetzt müssen wir erst mal sehen, wa Friedenspflicht bedeutet – die Gegner führen ja Ihre „Veranstaltung“ morgen auch durch. Wir planen ganz normal für den Lauf am 21. und für die Großkundgebung am 23.. Ausserdem: Weiterbauen!

      • Peter Dieterich schreibt:

        Auch während der Schlichtungsgespräche wird ja immer betont, daß man das Demonstrationsrecht selbstverständlich nicht einschränken könne – ich gehe davon aus, daß die Demonstrationen wie bisher weitergehen werden. Ich fände es auch sinnvoll, unsere „Bewegung“ laufend weiterzuentwickeln, um den Rückstand gegenüber der K21-Bewegung (was die Anzahl der Demonstranten und die Medienpräsenz angeht) zu verkürzen.

      • C.Fritz schreibt:

        Also wenn ich mir anschaue, was die K21er unter „Friedenspflicht“ verstehen, dann kommt gar nichts anderes in Frage als weiter zu demonstrieren.
        Hier die Highlights der ersten Demo-Redner:

        G.Stocker:
        „Menschen mit S21-Anstecker haben keine Ahnung vom Projekt“
        “ Die politische Führung wollte am 30.09. durch Gewalt die Demonstranten provozieren, um Bilder von gewalttätigen Demonstranten zu bekommen.“
        „Der OB ist kein Symbol für Stuttgart“

        Die anderen Redner:

        „Mappus muss zurücktreten“
        „Regierende setzten skrupellos ihre Machtinteressen durch“
        „Die Bahn bewegt sich im rechtsfreien Raum“
        „ungesetzliches Treiben der Grube-Bahn“
        „die Verantwortlichen agieren wie routinierte Verbrecher“
        “ keine Kommunikationsprobleme, sondern Lüge, Desinformation und Schönfärberei“
        “ 30.09. war machtgeile Kommandoaktion“

        Dazu noch die obligatorischen Mappus-weg und Lügenpack Sprechchöre.

        Demonstrationsrecht hin oder her, aber unter Einhaltung der Friedenspflicht stelle ich mir etwas anders vor.

      • C.Fritz schreibt:

        Nachtrag zum Thema Friedenspflicht:
        Nachdem heute Abend ca. 40 „Aktivisten“ den Südflügel besetzt hatten, wäre es das Mindeste, wenn sich die an den Gesprächen beteiligten Gegner von solchen Aktionen während der Schlichtung klar distanzieren. Aber das bleibt wohl ein frommer Wunsch.

      • Simone Grädig schreibt:

        ja und wenn man sich das ganze noch auf flügel tv in live gibt fällt man fast vom glauben ab,was sich unsere beamte da schon wieder alles anhören mussten bzw wir hören was gesagt wurde und diese verherlichung von hausbesetzern mir wird echt schlecht und sowas ruft wir sind das Volk und machen mit Minderjährigen Kids so ne Aktion und fühlt sich so toll.
        Es hilft nix Donnerstag und samstag ist programm kommt alle und zeigt wer das Volk ist .

      • Peter C. Gerlach schreibt:

        @C. Fritz
        Immerhin sind wir für Herrn Stocker wenigstens „Menschen mit S21-Sticker“. Damit will er offenbar auf „Menschen“ als kleinsten gemeinsamen Nenner hinweisen. Immerhin. Hoffentlich wacht er nicht eines morgens mal mit einem „S21…find ich gut“-Sticker auf und muß feststellen, daß er auch keine Ahnung mehr hat.
        „Der OB ist kein Symbol für Stuttgart“
        Richtig, das Symbol für Stuttgart ist ein Pferd. Wie ist er da nur drauf gekommen? Gibt es überhaupt eine Stadt in Deutschland, die einen Tampon im Wappen hat?
        „Regierende setzten skrupellos ihre Machtinteressen durch“ Wow, das wußte ich auch noch nicht. Ich dachte immer, Politiker regieren nur zum Spaß, oder weil sie im Auto auch mal hinten sitzen wollen. Stattdessen haben sie Machtinteressen. Jetzt weiß ich endlich, warum es Dosenpfand und Solarsubventionen gibt.
        „Die Bahn bewegt sich im rechtsfreien Raum“. Also doch nicht auf der Schiene? Brauche ich am Ende überhaupt noch eine Fahrkarte, wenn die Bahn sich sowieso im rechtsfreien Raum bewegt? Ist Schwarzfahren Widerstand?

        Laßt uns weitermachen, so etwas darf einfach nicht regieren.

  11. arkay schreibt:

    Ich wünsche mir für die große Demonstration am 23. Oktober Redner die wirklich etwas zu sagen haben, wie fast alle an den bisherigen Donnerstagen, wichtig ist mir auch dass es keine Parteiveranstaltung wird und nicht nur hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Wort kommen. Gerade an einem Samstag schlendern viele Familien durch die Stadt die besonders offen sind für die Meinung derer denen sie vertrauen können, ‚einfache‘ Bürger wie sie selbst. Unsere Bewegung ist übrigens erlebbar erfolgreich, ich habe den Eindruck diese Wochen sind ein Wendepunkt – von gefühlter Stuttgarter Ablehnung hin zur offen gezeigten Befürwortung zu S21, sichtbar an zahlreichen Buttons und hörbar in Gesprächen! Der kommende Samstag ist vermutlich die bisher wichtigste Aktion im Hinblick auf mehrheitliche Akzeptanz des Projekts, wir müssen alle die wir kennen dazu bewegen zu kommen, wer S21 möchte hat für diesen Nachmittag nahezu keine Ausrede.

  12. Jörg Tremmel schreibt:

    Hallo,
    ich war am Donnerstag bei der Pro-Demo und es war echt super. Die Stimmung war partymäßig und es war sehr fair, auch einen grünen Befürworter (Prof. Stefan Faiß) für das Projekt zu Wort kommen zu lassen. Überhaupt war wenig Polemik zu hören.
    Ich war noch nicht oft auf Demos gewesen in meinem Leben jetzt war ich zum ersten Mal bei einer Demonstration „für etwas“. Wie sich die Zeiten ändern.
    Bei der Demo berichtete Christian List (ich glaub, er war es), dass sich viele Menschen an ihn wenden, um zu fragen, was sie tun können, um Stuttgart 21 zu unterstützen. Die Antwort: Selber nachdenken, dann kommen die kreativsten Ideen zusammen. Hierzu möchte ich einen bescheidenen Beitrag leisten: Mir erscheint es vor allem wichtig, am Bauzaun kreative Exponate für Stuttgart 21 anzubringen. Das war eine super Aktion, die sollte jede Woche wiederholt werden. Meine Familie hat heute aus 500 Kastanien, Holzbohrer und Leim eine Lok und Waggons gebastelt, die demnächst zusammen mit einem Spruch „Pro S21“ am Bauzaun abgestellt werden.
    Es gibt sicherlich noch viel mehr Ideen in dieser Richtung. Wichtig ist, dass wir direkt am symbolträchtigen Bauzaun zeigen, dass die Mehrheit in Stuttgart und Ba-Wü für das Projekt ist.
    Viele Grüße,
    Jörg Tremmel
    Tübingen

    • Simon schreibt:

      Hallo,

      das mit der Kastanien-Lok ist ja mal der Hammer.
      Tolle Idee!
      Sie sollten aber schauen, dass der Schriftzug fest angebracht ist & nicht zu einfach entfernt werden kann. Sonst wird Ihre Lok ziemlich schnell „umgetauft“ sein.

      Grüße,
      Simon

  13. Benjamin schreibt:

    Hi,

    ich bin zwar Gegner von S21 aber trotzdem der Ansicht, dass auch die Befürworterseite ihre Meinung in Form von Demos etc. kund geben darf. Aber über den Redebeitrag von Pfarrer Johannes Bräuchle letzten Donnerstag war ich doch etwas geschockt –> http://bit.ly/bhtWHp
    „Schicken wir die hinaus aus unserer Stadt und unserem Land, die als Aktivisten und Agitatoren und Demagogen im Ganztagsjob eingekauft worden sind.“
    Andersdenkende aus unserem Land vertreiben hatten wir doch schonmal. Zu einer nicht ganz so rühmlichen Zeit vor ca. 70 Jahren.
    Und daher meine ernst gemeinte Frage. Wie steht ihr zu solchen Aussagen? Steht ihr wirklich hinter diesem Redebeitrag??

    Grüße Benny

    • chrislist schreibt:

      Hallo Benny!

      Ich kann hinter der Rede stehen, da ich weiss, um was es Johannes Bräuchle geht. Er meint damit, dass sich die Leute von professionellen Agitatoren, beispielsweise von Campact nicht beieinflussen lassen sollen (denen es ja nicht um S21, sondern um ihre politische Botschaft geht und welchen dieser Konflikt wunderbar in die Karten spielt) und die eben ihren Weg über die beteiligten Gruppen der Gegner ihren Weg nach Stuttgart gefunden haben. Unter diesem Aspekt, und ich habe ihn explizit noch einmal darauf angesprochen, ob es auch so gemeint ist, kann ich 100% hinter der Aussage stehen. Und hinaus schicken heisst ja nicht vertreiben oder gar verfolgen. Man hätte das durch ein „Trennt Euch von den Aktivisten…. die im Ganztagsjob….“ anders und vielleicht besser ausdrücken können.

      Viele Grüße

      Chris

      • Simon schreibt:

        Hallo Benjamin,

        auch ich stolperte schon gelegentlich über den einen oder anderen Satz von Herrn Bräuchle. Ich glaube, es geht halt manchmal der Prediger mit ihm durch, dann neigt er zu einer gewissen biblischen Wortgewalt. Vor dem Hintergrund versteht man manches besser. 😉

        Simon

    • M. Doerfer schreibt:

      „ich bin zwar Gegner von S21 aber trotzdem der Ansicht, dass auch die Befürworterseite ihre Meinung in Form von Demos etc. kund geben darf.“

      Der Satz ist entlarvend für die Haltung der Ökofaschisten auf Seiten der Parkschützer.

      Wir haben hier nur alle auf deine Erlaubnis gewartet, um uns für S21 einzusetzen.

  14. Dirk schreibt:

    Klasse Idee mit der Großkundgebung. Ich würde gerne aus Karlsruhe kommen und suche Bahn-Mitfahrer . Abfahrt 14:08 ab Bahnhof Karlsruhe-Durlach nach Stuttgart. Wer schließt sich an? Bei fünf Personen, kostet die Fahrt mit dem Baden-Württemberg-Ticket nur 5 Euro pro Person. Gibt es Interessenten?

  15. Pingback: Gablenberger-Klaus-Blog » Blog Archiv » 7. Lauf für Stuttgart am 21.10.2010

  16. Kurt Berber schreibt:

    Redner, die informieren und faszinieren
    —————————————-
    Für den 23.10. und alle Donnerstagabend-Veranstaltungen möchte ich dafür plädieren, Redner einzuladen, die bestechende Argumente und hieb- und stichfeste Informationen über all die vielen Aspekte des Projekts S21 und auch über die Kritikpunkte darstellen.

    Wir könnten diese Gelegenheiten zu Informations-Veranstaltungen werden lassen, denen sich immer mehr begeisternde Zuhörer anschließen und wir auf diese Weise das so oft bekundete Kommunikationsproblem aufzulösen helfen.
    Lasst die vorbeikommenden Menschen aus Interesse stehenbleiben und lauschen.

  17. joecool schreibt:

    Ich finde es richtig und wichtig, dass sich die Befürworter auch zu Wort melden und einen Samstag Nachmittag für einen Kundgebung reservieren.

    Argumente statt Polemik.
    Höflichkeit statt Hass.
    Friede statt Gewalt.

    Das soll uns von den Gegnern unterscheiden!
    Ich freue mich auf die Veranstaltung.

    • Simon schreibt:

      Hallo,
      ich kann am Samstag leider erst später zur Veranstaltung stoßen. Aber heute auf dem Lauf war ja die Botschaft: „Zieht euch warm an, es könnte etwas länger werden.“ Ich werde also hoffentlich noch ein bisschen was mitbekommen 😉

      Simon

  18. joecool schreibt:

    Hallo?
    Wer war eigentlich für dieses dämliche T-Shirt verantwortlich. Ihr wisst schon, mit der Silhouette der Dame und dem obszönen Satz.

    Wir sollten uns nicht auf das erbärmliche Niveau der Gegner begeben. Ich hoffe andere hier im Forum sind der selben Meinung.

    • Simon schreibt:

      Hallo joecool,

      ich weiß zwar nicht, was du genau meinst, aber ich unterstütze die Kernaussage komplett: Wir sollten uns positiv abheben von den Auswüchsen, die es z.T. bei der K21-Bewegung gibt (wobei ich Wert darauf lege, festzustellen, dass die absolut meisten K21-Leute friedlich sind!).

      Damit meine ich:
      – keine Beleidigungen, weder verbal noch auf Transparenten, Shirts etc. (Stichwort: „Lügenpack“…)
      – keine Verschandelung der Stadt (Stichwort: Aufkleber…)
      – keine Nötigung, Hausfriedensbrüche,… (Stichwort: Sitzblockaden…)
      – keine mutwilligen Gerüchte im Internet (Stichwort: „Es gab Tote bei der Demo“…)

      Kurz: höflich & sachlich bleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt.

      Simon

    • Thomas schreibt:

      Sehr geehrter joecool,

      danke, daß Sie ohne mich zu kennen so gut über mein Niveau Bescheid wissen. Das nenne ich doch mal eine sachliche Auseinandersetzung.

      Viele Grüße
      Thomas

      • joecool schreibt:

        @Thomas
        Sie und viele andere sind selbstverständlich ausgenommen! Ansonsten besteht :

        F R I E D E N S P F L I C H T !!!!!

        Peace, Schalom, as-salāmu ʿalaikum

      • joecool schreibt:

        @Thomas
        Sie und viele andere sind natürlich ausgenommen!
        Nun ja, es gilt eben:

        F R I E D E N S P F L I C H T !!!

        Peace, Schalom und as-salāmu ʿalaikum

  19. jogy schreibt:

    Hallo Jungs,
    nicht untereinander streiten, das war nicht der Plan!
    Gruß Jogi

  20. Ich freue mich auf den neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof, die kürzeren Fahrzeiten, den Bahnhof am Flughafen, auf tausende neuer Bäume, einen erweiterten Park, das neue Stadtviertel, die vielen neuen Jobs . . . Danke an alle, die für Stuttgart 21 sind. Wir machen nicht nur Stuttgart fit für die Zukunft, sondern die ganze Region. Jeder von uns kann dazu beitragen, deshalb ja zu Stuttgart 21.

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