Die Wahl, Stuttgart 21 und die Bahn – Was ist jetzt zu tun für die Befürworter?

Die Landtagswahl hat die politische Landschaft in Baden-Württemberg verändert, aber den Status von Stuttgart 21 nicht geändert: Stuttgart 21 ist legitimiert, geplant und umsetzungsfähig. Die Bahn gibt der neuen Landesregierung lediglich den Raum für ungestörte Verhandlungen, in dem sie auf eine Fortführung der Bau- und Vergabemaßnahmen verzichtet.

Die Verhältnisse sind klar geregelt, die Situation bringt der Leitartikel von Jörg Hamann aus den Stuttgarter Nachrichten vom 2. April 2011 auf den Punkt: Einzig und allein ein nicht bestandener Stresstest und die Überschreitung der finanziellen Sollbruchstelle von 4,526 Mrd. Euro könnten das Projekt zu Fall bringen. Der angekündigte Volksentscheid birgt, falls er überhaupt durchgeführt wird, schon allein aufgrund der zu erreichenden Stimmenanzahl (2,54 Mio. Baden-Württemberger müssen für ein Gesetz gegen Stuttgart 21 stimmen) bereits vor der Durchführung nur eine Minimalchance für die Gegner das Projekt zu kippen.

Doch was bedeutet dies für die Befürworter von Stuttgart 21? Es bedeutet Ruhe zu bewahren und immer wieder auf diese klaren Verhältnisse hinzuweisen. Mit Präsenz durch kleinere Aktionen, Pressemitteilungen, offene Briefe, der Kommunikation mit Freunden und Bekannten und einer gut geplanten, gut beworbenen Großveranstaltung. Letztere aber erst, wenn die Zeit reif ist.

Denn klar ist: Aus den „Gejagten“ sind nun „Jäger“ geworden. Wir müssen wachsam sein, können das Geschehen beobachten und werden uns im richtigen Moment aktivieren. Bis dahin können wir gelassen das Treiben im Landtag verfolgen und den Frühling genießen. Stuttgart 21 wird kommen!

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38 Antworten zu Die Wahl, Stuttgart 21 und die Bahn – Was ist jetzt zu tun für die Befürworter?

  1. Richard Köhler schreibt:

    Dieser Bericht macht mir wieder Mut, dass alles für Stuttgart 21 positiv verläuft

  2. Eckart Hengstenberg schreibt:

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit anzunehmen,dass die Mischfinanzierung von Bahn,Bund,Land und Gemeinde gegen die Ver-
    fassung verstösst?
    Mfg Eckart Hengstenberg

  3. Der Stuttgarter schreibt:

    Hallo an alle Organisatoren und Befürworter!

    Also ich finde die Entwicklungen in Berlin und die Abtastungen in wie weit
    man hier Änderungen am Projekt usw. vornehmen kann, sehr beunruhigend!
    Und mir wäre es wohler u. ich könnte den Frühling mehr genießen, wenn ich
    wüsste, das die Befürworter bei dem Geschehen net nur zugucken, sondern
    zeigen, das es uns noch gibt, und nachdem es jetzt kein Schneetreiben mehr
    gibt, wie kurz vor Weihnachten auf dem kleinen Schlossplatz, denke ich würden
    sich jetzt auch wieder sehr viel mehr zeigen und mitmachen, so des es sich auch
    für die Medien lohnt über uns zu berichten! Die Gegner und
    auch der Rest Deutschlands sollten sehen, das wir weiterhin für Stuttgart 21
    einstehen !

  4. Wieder schreibt:

    Endlich hat einmal einer, wie Herr Hamann, klar und emotionsfrei geschrieben, was Sache ist. Leserbriefe meinerseits zu früheren Kommentaren von Herrn Hamann wurden von der Zeitung weder abgedruckt, noch beantwortet.
    Jetzt ist es Zeit, auch Herrn Schmid klarzumachen, welche Chancen eine solche sog. „Volksabstimmung“ hat, zumal man ja noch gar nicht weiß, wer da überhaupt gefragt werden soll, darf und kann. Offen ist auch, was solch eine „Volksabstimmung“ kostet und aus welchem Topf das bezahlt werden soll.
    Für die Befürworter heißt das: Dran bleiben und nicht auf Gegendemonstrationen verzichten. Auch wir sind das Volk.

  5. Hermann Seringer schreibt:

    Bravo, das ist genau die richtige Sichtweise. Blöd finde ich nur, die Verkehrsminister Ramsauer zugeschriebene Aussage, dass auch ohne S 21 die Schnellbahnstrecke zwischen Stuttgart und Ulm verwirklicht werden kann. Wenn das stimmen sollte, muss man fragen, was sich der Mann dabei gedacht hat. Brüderle lässt grüssen!

  6. Britta Steinmetz schreibt:

    Hoffentlich ist das auch der Bahn klar. Ihr Vorgehen momentan sieht für mich eher nach einer Rolle rückwärts aus.

  7. Claudia Jungeilges schreibt:

    Stuttgart 21

    Sollten sich die Befürworter für Stuttgart 21 wirklich als Jäger fühlen?
    Glaubt wirklich jemand, das Stuttgart 21 die Landtsgawahl so sehr beeinflusst hat, oder war es nicht doch eher Fukushima?
    Die Welt hat hält tatsächlich den Atem an, aber nicht weil in einer Profinzstadt ein Bahnhof gebaut oder nicht gebaut wird, sondern weil wir mitten in einer Atomkatastrophe leben.
    Ich denke jetzt ist es ander Zeit auszuhören bei Stuttgart 21 von Jägern und Gejagten zu sprechen, sondern den Dialog von beiden Seiten endlich anzunehmen. Ich bin ein bekennder Skeptiker zu Stuttgart 21, aber nicht weil ich ein altes Bahnhofsgebäude retten will, sondern weil ich die Kosten fürchte und weil ich mir nicht sicher bin, ob tatsächlich unterirdisch so viel gebaut werden kann. Aber ich bin Laie und lasse mich gerne überzeugen, dennoch weiß ich auch, das Stuttgart 21 so oder so sehr viel Geld gekostet hat und noch kosten wird. Hört auf zu attakieren, seid Gespächs- und Verhandlungsbereit. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es hier gar nicht mehr wirklich um Stuttgart 21 geht, sondern nur darum, wer sich durchsetzt. Die CDU hat sich immer für Stuttgart 21 ausgesprochen, aber vielleicht war der Weg dies umzusetzen nicht immer der Richtige. Dazu sollte die CDU nun stehen und nicht zur Seite treten, um zuzusehen, wie sich die anderen nun „durchwurschteln“. An die gegner von Stuttgart 21 appeliere ich: Was wäre gewesen, wenn der Schlichter nicjt Heiner Geissler gewesen wäre, sondern jemand anderes, wenn der Schlichterspruch anders ausgefallen wäre? Ihr wolltet einen schlichter, ihr habt ihn bekommen. Das ist ein Teil der Demokratie. Demokratie heißt aber auch, Entscheidungen zu aktzeptieren, auch wenn diese gegen die eigene Meinung gehen.

  8. Albrecht Fischer schreibt:

    Sehr gute Strategie, das sehe ich genau so und bitte so weiter zu fahren.

  9. Gisela Martin schreibt:

    Danke für diese Info!
    „Aus Stuttgart wird Greengart“von Sebastian Turner, Stuttgarter Zeitung Ausgabe 2.April 2011, ein interessanter Artikel und macht wieder Mut.
    Folgendes: Ich bin seit September 2010 dabei und habe in den letzten Wochen bzw. Monaten viel Zuspruch von den „stillen“ Beführwortern erhalten. Still, weil wir ältere Menschen Angst haben bei diesem lautstarke und teilweise brutalen Verhalten der Gegenseite. Es wird geduldet-ist das Demokratie?-und durch alle Medien verbreitet: Selbstständiges Denken und sich eine eigene Meinung bilden, was ist das?

  10. DIETER FRIEDE schreibt:

    Hoffentlich habt ihr Recht !
    Langsam habe ich da meine Zweifel, was in Deutschland alles möglich ist und was nicht !
    Viele Grüße

  11. Rainer Seemann schreibt:

    Warum bin ich sicher, dass S 21 nicht gebaut wird? Weil der in der Schlichtung vereinbarte Stresstest negativ ausgehen und zeigen wird, dass der Tunnelbahnhof nicht funktioniert. Sollte ich mich irren, werde ich meinen Widerstand gegen das Projekt aufgeben. Ich bin aber sicher, dass ich mich nicht irre. Im Moment versuchen Bahn und Bund ohne Gesichtsverlust aus der Sache rauszukommen. Ich bin sicher, sie tun das, weil sie wissen, dass der Tunnelbahnhof beim Stresstest durchfallen wird und die dann eintretende Kostensteigerung sämtliche Grenzen sprengen wird. An diesen Tatsachen ändern auch ein Paar Dutzend Jogger nichts.

    • Gunter Pönisch schreibt:

      Lieber Herr Seemann, Sie sind sich also sicher. Können Sie begründen worauf Ihre Sicherheit beruht außer damit daß Sie sich sicher sind? Ich wäre schon an Fakten und Beweisen, genau wie Sie diese mit Recht von der Bahn fordern, interessiert. Im letzten Satz stellen Sie Ihre Annahme, denn nichts weiter ist daß was Sie schreiben, plötzlich als Tatsache hin. Ich muß schon sagen, so eine absurde Argumentation passt wieder einmal genau in mein Bild wie ich es mir bisher von den Kritikern des Projektes gemacht habe. Schade für Sie und Ihre Mitstreiter. VG G. Pönisch.

      • Rainer Seemann schreibt:

        Lieber Herr Pönisch,
        ich möchte dem Stresstest nicht vorgreifen. Die Schlichtung hat doch aber deutlich gemacht, dass der Tiefbahnhof nicht funktionieren kann. Zumindest bestehen erheblich Zweifel an der Leistungsfähigkeit. Aber warten wir doch einfach das Ergebnis ab und reden dann weiter.

        Ich bin da ganz zuversichtlich und sollte der Stresstest, wider Erwarten, doch etwas anderes zeigen, dann werde ich meinen Widerstand gegen das Projekt aufgeben. Herr Grube und Herr Ramsauer haben beide versichert, dass das Projekt nicht verwirklicht wird, wenn die Kosten über 4,5 Milliarden steigen. Nun, die Bauleitung geht in internen Papieren bereits von 5 Milliarden aus, der Bundesrechnungshof von 5,3 Milliarden und Vieregg und Partner von noch mehr. Ich bin gespannt…

        Liebe Grüße und Ruhe bewahren….

  12. Hans Wunder schreibt:

    Lesen statt Laufen! Aktuelles auf Stern.de: http://www.stern.de/politik/deutschland/studie-zu-stuttgart-21-ein-bahnhof-voller-risiken-1671085.html

    Nachdem Mappus mit seinem Polizeieinsatz vom 30.09.2010 – den Sie ja nur als Propagandadesaster wahrnehmen konnten – die Wahl am 27.03.2011 verdient verbockt hat und sich mittlerweile abzeichnet, dass auch die Bahn selbst vom Projekt „Tiefbahnhof“ Abstand zu nehmen beginnt, sollten auch Sie sich nicht mehr bei weiteren Läufen verausgaben. Viel sinnvoller wäre es, sich jetzt endlich mit den Alternativen zu Stuttgart 21 ernsthaft auseinander zu setzen!

    • chrislist schreibt:

      Da muss ich gar nicht lesen, sondern nur auf den Autor schauen, um zu wissen, was drin steht.

      • Hans Wunder schreibt:

        Sehen Sie: Genau diese Haltung ist das Kernproblem der Befürworter von Stuttgart 21! Um das endlich zu begreifen, war wohl selbst die krachende Wahlniederlage am 27.03.11 noch nicht eindringlich genug.

    • Gunter Pönisch schreibt:

      Lieber Herr Wunder, ich stelle fest, daß sich die Presse an jeden Strohhalm klammert um möglichst sensationell über S21 zu berichten. Bei unreflektiertem Konsum solcher Informationen besteht tatsächlich die Gefahr ein falsches Bild von diesem Projekt zu bekommen. Leider ist die Emotionalisierung wie sie von den Projektkritikern entfacht wurde schon so weit fortgeschritten, daß die Fronten verhärtet sind. Trotzdem finde ich die Pressemitteilung der DB lesenswert vielleicht können Sie ja mal einen „Blick reinwerfen“ ohne zu sagen:“Lügenpack“. Deshalb hier der Link dazu.
      http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=101744&sektor=pm&detail=1&r=447586&sid&aktion=jour_pm&quelle=0

      • Gunter Pönisch schreibt:

        @ Herr Wunder: Von einer „krachenden Wahlniederlage“ können eigentlich nur die S21- Kriker sprechen. Denn es haben 75% !! der Wähler eine „Tunnelpartei“ gewählt. Ich denke eher daß Ihnen das als Projektkritiker zu denken geben sollte.

      • Renate S. schreibt:

        Einen Risikobericht muss man lesen können (wollen). Und das ist bei Herrn Luik ganz offensichtlich nicht der Fall. Nachfolgend ein kleiner Auszug aus einem fiktiven Risikobericht zu K21:

        Risiko 3, Eintrittswahrscheinlichkeit 5%, 150 Mio €
        Mineralwasseraufbruch durch Bau der neuen Neckarbrücken und der Erstellung des Ersatzbauwerkes für die bestehende Brücke in der Kernzone des Mineralwasserschutzgebietes.

        Risiko 12, Eintrittswahrscheinlichkeit 15 %, 300 Mio. €
        Risiko eines Verbruchs, ausgelöst durch die Unterfahrung der Deponie Einöd mit dem 9 km langen Filderaufstiegstunnel. Erforderliche Sanierung der Deponie.

        Risiko 56: Eintrittswahrscheinlichkeit 40 %, 50 Mio. €
        Signifikantes Risiko, dass Kampfmittelfunde im Gleisvorfeld im Zuge der Erneuerung der Überwerfungsbauwerke mehrfach länger andauernde Sperrungen des selben und somit Schienenersatzverkehr und Einnahmeausfälle nach sich ziehen.

        Risiko 256: Eintrittswahrscheinlichkeit 12%, 600 Mio. €
        Das mit dem Bau des neuen Pragtunnels vom Nordbahnhof nach Feuerbach beauftragte Unternehmen Stokker, Sitler & Söhne sieht das Risiko, dass die parallel verlaufende S-Bahnröhre des bestehenden Pragtunnels durch die Erschütterungen des Tunnelvortriebs einsturzgefährdet ist. Es wird außerdem eine Gefährdung der über dem Tunnel stehenden Gebäude, insbesondere des neu gebauten 300 m hohen Trump-Towers gesehen.

        1.) Können Sie mit 100%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass die o. g. Risiken eintreten?
        2.) Wird K21 wegen der Risiken mit 100%iger Wahrscheinlichkeit um 1,1 Mrd. € teurer als die 6 Mrd. €, die es sowieso schon kosten würde?

        Nur ein Idiot würde eine der beiden Fragen mit „ja“ beantworten. Dennoch wird, bezogen auf Stuttgart 21, von den Befürwortern erwartet, dass sie die erste Frage mit „ja“ zu beantworten haben und die Gegner tun so, als ob die 2.Frage in jedem Fall mit „ja“ zu beantworten ist. Und das diese Denke von einigen Journalisten auch noch gefördert wird ist unverantwortlich und extrem ärgerlich.

      • Hans Wunder schreibt:

        Neues zum Thema „Risikobericht“:

        http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bonatzbau:-bahningenieure-sehen-risiken-page1.7a445dc8-1e9b-4c5e-9abf-2965c1cb447f.html

        Was muss noch alles kommen, bis auch S21-Befürworter zumindest einmal hellhörig werden?

      • Hans Wunder schreibt:

        Vorstehend versehentlich der Link zur zweiten Seite des Artikels. Hier der Link zu Seite 1:

        http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-bonatzbau:-bahningenieure-sehen-risiken.7a445dc8-1e9b-4c5e-9abf-2965c1cb447f.html

      • Kim schreibt:

        Der Artikel ist neu, das Thema beileibe nicht… *gähn*
        Allen, die zweifeln, sei dies hier empfohlen:

        http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/werner-sobek/default.aspx

        Ich muss immer lachen, wenn plötzlich jeder Soziologie-Student, Schauspieler und Schornsteinfeger (nichts gegen diese Berufe, sind nur Beispiele) besser über die Risiken Bescheid weiß und das viiiel besser ab- und einschätzen kann als die Herren, die sich seit 15 Jahren mit der Planung beschäftigen und sicherlich mehr Fachwissen haben.
        Liebe Gegner: wenn ihr einen Gärtner beauftragt, euren Rasen zu mähen, dann geht ihr wohl auch nicht vor ihm her und kritisiert jeden seiner Schritte, oder ? Ihr verlasst euch darauf, dass er weiß, was er tut, weil er es KANN.
        Und Rasen mähen ist nun wirklich kein schwerer Job – da wüsste der Laie eventuell wirklich etwas genauso gut wie der Fachmann…

        Grüße, Kim

      • Kim schreibt:

        … Ach ja, und noch mal etwas, das zur Lektüre empfohlen wird:

        http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,756219,00.html

        Wie sagte Herr Wunder so schön: Was muss noch alles passieren, damit die Grünen-Wähler hellhörig werden ? So eine Regierungshaltung ist genau so eine „Vetterles-Wirtschaft“, wie sie Herrn Mappus vorgeworfen haben… Sieh an, sieh an…

  13. johannes Bräuchle schreibt:

    Ich stelle fest: über 75 % haben die Grünen NICHT gewählt. Damit ist für die Grünen eine Volksabstimmung natürlich nicht erstrebenswert. Weiter sind die Menschen von Aktionsbündnis und Parkschützern vor den Ohren und Augen der Stuttgarter Bürgerschaft zu fragen, ob sie wirklich unserer Stadt auf Dauer die trennenden Gleisfelder und die gigantischen Mauerbauten an der Cannstatter Strasse und diese selbst und den dauerhaften Verlust einer grünen und wohnbebauten Innenstadtentwicklung und die ungebremste Fortsetzung der Feinstaubbelastung zumuten wollen. Jetzt hat die Bürgerbewegung Pro-Stuttgart-21 erst richtig Aufgabe und Existenzberechtigung.
    Und im Übrigen will ich die Reinigung von Zeltbauten udgl und Wiederherstellung der Grünanlagen des Schlossgartens.

    • Joachim schreibt:

      … WAS? „Wiederherstellung der Grünanlagen des Schlossgartens“?
      Der war gut!! 🙂
      Sie wissen schon, was bei S21 dort in den nächsten 15 Jahren sein wird??

      • Rainer Seemann schreibt:

        Joachim, keiner weiß das besser als unser sogenannter „Pfarrer“ Bräuchle. Wenn es nach ihm ginge, würde die Polizei den Schlossgarten mit Wasserwerfern „reinigen“.

      • Christian List schreibt:

        Und das, lieber Herr Seemann, ist mit Verlaub „Dummes Geschwätz“. Kennen Sie ihn denn persönlich?

  14. Rainer Seemann schreibt:

    Ach der Herr Bräuchle mal wieder,

    lieber Herr Bräuchle. Sie haben sich vor den Karren der CDU und Mappus spannen lassen und kommen nun aus dieser Zirkusnummer nicht mehr heraus.

    Lesen Sie den neuesten Spiegel und sehen Sie ein, dass das Projekt am Ende ist.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,755118,00.html

    Liebe Grüße

    Rainer Seemann

  15. M. Doerfer schreibt:

    @Rainer Seemann
    … Ihre einzige intellektuelle Leistung besteht darin, Links zu vermeintlich superkritischen Stuttgart 21-Artikeln zu setzen und Sprüche aus Omas Poesiealbum zu rezitieren.

    • Rainer Seemann schreibt:

      🙂 🙂

      Liebe Grüße

      Rainer Seemann

    • Neutraler Beobachter schreibt:

      @M. Dörfer,

      die einzige intellektuelle Leistung Ihrer Antwort besteht darin, Herrn Seemann zu kritisieren. Zu einer Auseinandersetzung mit den verlinkten Artikeln (das kann ja auch eine Widerlegung der in den Artikeln angesprochenen S21-Kritikpunkte sein!) sind Sie offenbar nicht bereit oder nicht fähig… Warum immer nur destruktive Kritik? Warum gibts denn hier nie Sach-Auseinandersetzungen? Ein Herr Seemann postet wenigstens noch Links zu Argumenten und Fakten, mit denen sich von der Pro-Seite aber offenbar niemand auseinandersetzen will – oder kann?

      Gruß

      Neutraler Beobachter (der – wie der Name schon sagt – neutral zu S21 steht).

  16. Pfähler, Hans-Ulrich schreibt:

    ……..nun, es herrscht derzeit eine Totenstille, Baustopp………ich denke, wir brauchen keinen Volksentscheid mehr, um dieses Immobilienprojekt zu stoppen ! Der Streßtest wird uns zeigen, dass dieses Projekt nicht funktioniert ! Eine Überarbeitung ist viel zu teuer ! Beerdigen ! Ende ! Die SPD pokert derzeit, um ihr Gesicht zu wahren ! Auch Nils Schmid kennt die Zahlen ! Nur ein Clown sagt, dass es bei höchstens 4,5 Milliarden bleibt ! Es gab nie ein Großprojekt, welches nicht um 10 bis 40 Prozent teurer wurde !

  17. joecool schreibt:

    Es scheint so, als ob die S21-Gegner schon ihren „Sieg“ über das Projekt feiern. Der Baustopp war eine geniale Strategie der Bahn, um die Grün-Roten Koalitionsverhandlungen in Sicherheit zu wägen und um Druck aus dem „Kessel“ zu nehmen. Insbesondere die S21-Gegner fallen scharenweise darauf rein. Die Demozahlen nehmen stetig ab, das sogenannte Aktionsbündnis ist heilos zerstritten und im Wesentlichen mit sich selbst beschäftigt (vgl. TAZ-Interview vom „Übervater“ Stocker). In der Zwischenzeit plant die Bahn in Ruhe weiter und arbeitet an dem Stresstest. Am Ende werden einige Baumaßnahmen stehen und der neuen Grün-Roten Koalition zur Entscheidung vorgelegt. Dann kommt es zum Schwur. Insbesondere die Grünen müssen dann endlich kund tun, welche Infrastruktur sie für Baden-Württemberg vorsehen und wie sie es mit der Stadtentwicklung in Stuttgart halten. Gleiswüste oder Lebensraum? Eisenbahnromantik oder fortschrittliche Verkehrsnetze?

    • Berufsdemonstrant schreibt:

      Hallo Joecool,

      weils gerade so schön passt zu Ihren komischen Alternativen zur Stuttgarter Stadtentwicklung „Gleiswüste oder Lebensraum“. Bitte lesen Sie doch mal folgenden interessanten Artikel aus der Stuttgarter Zeitung:

      http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.podiumsdiskussion-zur-stadtplanung-im-jammertal-der-shoppingmalls.e29fe111-3c42-47fe-80d7-87ec255fe36a.html

      Darin steht ziemlich genau, warum ich niemals verstehen werde, was sich an der Stuttgarter Stadtentwicklung verbessern soll, wenn man das nächste GROSSprojekt initiiert, um schöne neue „Malls“ zu schaffen. Mal ganz von den wahnsinnigen Kosten abgesehen, die das Geld für eine sinnvolle Verkehrs- und Raumplanungspolitik auf Jahre / Jahrzehnte abzapfen.

      • joecool schreibt:

        Lieber eine neue Mall in Stuttgart, als das sinnentlehrte Gleisvorfeld. Wer braucht das eigentlich? Und vorallem warum? Integraler Taktfahrplan? Wer braucht den? Überwerfungsbauten? Wer braucht die? Brücke im Neckartal? Wer braucht die? Warum Bäume für K21 abholzen? Wer braucht K21? Warum den Kopfbahnhof renovieren? Wer braucht heute noch einen Kopfbahnhof?

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